iLASIK (FEMTO-LASIK) und LASIK

Durch die Kombination einer Schnitttechnik (Einschneiden und Wegklappen eines Hornhautlappens mit dem Femtosekundenlaser (Femto-LASIK, iLASIK) oder einem Mikrokeratom (LASIK) mit einem computergesteuerten Excimer-Laser können Fehlsichtigkeiten schnell und praktisch schmerzlos korrigiert werden. Die postoperativen Beschwerden sind gering, die visuelle Rehabilitation schnell.

 

An der Universitätsaugenklinik Salzburg kommt als Augenlasereingriff überwiegend die iLASIK

(individuelle Femto-LASIK) zur Anwendung.

 

Mit der iLASIK ist es erstmals möglich, alle Schritte der Operation individuell auf den Patienten zuzuschneiden.

Die Anpassung an individuelle Besonderheiten ermöglicht eine individuelle Korrektur der Fehlsichtigkeit und

führt zu einem optimierten Ergebnis.

1. Schritt – Erstellen des persönlichen Sehprofils.

 

Mittels der Wellenfront-Analyse (WaveScan) wird die Brechkraft des Auges an über

200 verschiedenen Punkten gemessen. Die Daten entsprechen dem individuellen "Fingerabdruck" des Auges.


2. Schritt: Vorbereitung des iLASIK-Flaps

 

Der Femtosekundenlaser erzeugt durch eine Schicht Luftbläschen eine dünnes Hornhautdeckelchen (Flap). Dieser wird im 3. Schritt zur Seite geklappt. Der Einstatz

des Femtosekundenlasers ist im Gegensatz zum Mikrokeratom (Hobelmesser, welches bei der klassischen LASIK verwendet wird) sicherer und genauerer.


3. Schritt: Die Korrektur des Sehfehlers

 

Nach dem Wegklappen des Flaps erfolgt die Korrektur des Sehfehlers mit dem

Excimer-Laser. Der Hornhautabtrag basiert auf der Wellenfront-Analyse (WaveScan):

An jeder Stelle der Hornhaut wird der spezifisch für diese Stelle bestimmte Brechkraftfehler korrigiert.


Sehen Sie hier unser Info-Video zur iLASIK Methode:

Anwendungsbereich

  • Kurzsichtigkeit bis ca. - 9 D
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 D
  • Astigmatismus bis ca. +4 D

 

Aufgrund der guten Ergebnisse wurde die iLASIK 2008 in den USA auch für Piloten (US Navy) und Astronauten

(NASA) zugelassen. Ein Zeichen für die Korrekturstabilität bei extremen Belastungen.